72
E. L. damit gediennett sein möchtt, habenn wir E. L. zum besten mitt Ihme gehandeltt, das er E. L. ein Ahme weyns fur vij daler gebenn solt. Vnnd Als E. L. Ja gesynnett werrenn etzlichen Wein zu helsingnör zukeuffenn, vnd noch villeicht souiel fracht daruff gehenn möchtt, Wilchann E. L. diser gestaltt der örth Allso nicht bekommen wurdenn, So habenn wir Auch solchenn wein selbst geschmeckt, Also das wir erachtenn E. L. Inn der werde dergleichen wein Fur solich geltt zu helsingnör nichtt zukauffe sein werde. Denn es bericht vnns auch der Kauffman, das er seine betzalunge nichtt allein mitt gelde, Sondern auch mit Korn nehmenn vnd Empfahenn wolle. Vnnd weil alhier der Amptmann Frantz Brockennhusz Ewr L. solchenn wein vonn hir nach haderslebenn ohn allenn frachtt vnnd vnkosten zuuorschaffenn erbottig, So bitten wir schwesterlich vnd Freuntlich, was E. L. hirinne gefellig vnd wieuiel Ahmenn E. L. vonn solchem weyne habenn wolle, Das wollenn E. L. vnns bey kegenwertigem Bruderlich vnnd freuntlichenn mit dem Jlichstenn verstendigen, damit das wir denn Kauffmann nichtt lenger vffhalttenn dorffen etc. Vnnd seind E. L. als vnserm freuntlichen glipten Brudern Iderzeit freuntliche Angenheme willfarunge zuerzeigenn gantz willig vnnd gneigt. Datum Nyborg denn 23en Aprilis Anno etc. Lv. Paategning: Konigin Dorotheenn zu Dennemarken schreiben etzlichen wein belangend als vor Nuburg ankommen. Productum Rothschilld. den xxvij Aprilis Anno etc. 55. Orig. paa Papir med Udskrift til Hertug Hans og Segl (det saxiske Vaaben). 5. 1556, 14 Juni. Dorothea vonn Gotts gnadenn zu Dennemarckenn Norwegenn der wenden vnnd Gotten Könnigin, Gebornn zu Sachssenn etc., hertzogin zu Schleszwigk holstein etc., Grefin zu Oldenburg vnd Delmenhorst. Was wir in Ehrenn yderzeit mehr Liebs vnd guts vermugen zuuorn. Hochgeborner Furst, Freunttlicher gliebter Bruder. Wiewol Gott Lob die Mölen zu Drönningburgk Nun eynen gutten fortgang habenn, So ist doch noch mangel ann denn Schleuszen, darzu wir eynes gutten zimmermans bedörffenn. Gesynnen und bitten demnach E. L. als vnsern freunttlichen gliebten Brudern Schwesterlich vnd freuntlich, E. L. wöllen vns zu sundern ehren vnd freuntlichen gefallenn Bruderlich vnbeschweret sein Iffer Möller zu Rendeszburg befelen zulassen, das er sich strax vngeseumpt erhebe, nach Randerszen verfuge vnd daselbst die Schleuszen vnd was aldar noch mangelhaftig sey, zurichten und verfertigen muge. Es wirtt auch gemelter Ifer Moller, wenn er dar kömpt, von dem Amptman Hans Stuggen aller gelegenheit berichtett werdenn etc. Ewr L. wollen sich hirinne bruderlich vnd wilferig erzeigenn. Das wollenn