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D. L. freuntlich vnd treulich verhoffenn, Vnnd seind D. L., Die wir hirmit dem Ewigenn Gott in sein reyche gnade vnnd beschutzunge treulich thun befelenn, mit allenn Mutterlichenn trewenn, Ehren vnd guttem freuntlich zuwilfarenn yderzeit von hertzen gneigtt. Datum Flensburg Mitwochen den letzten Monatstagk May Anno etc. 59. Orig. paa Papir med Udskrift til den udvalgte Konge og Spor af Seglet. 24. 1559, 8 Juni. Dorothea vonn Gotts gnadenn Königin zu Dennemarkenn vnd Norwegen etc. Geborn zu Sachssen etc. hertzogin zu Schleswig, holstein etc. witwe. Was wir in Mutterlichen trewen allwege Ehren liebs vnd guts vermugen zuuorn. Hochgeborner furst Freuntlicher gliebter Sohn. Wir haben D. L. schreyben aus Meldorp jnn Dithmarschen den 4. ditz negst datirt freuntlich empfangen, Vnd daraus Mutterlich vernhommen, das D. L. mit derselben Krigsfolck vnnd Iren gliebten Vettern denn Flecken Meldorp Am negstuorschinnen Sonnabende mit gewaltiger handt eingenhommen vnd durch hulff des Almechtigen eröbert vnd In Ire gewalt gebrachtt hatt etc. Nun seind wir als die Mutter solcher Victorien vonn dem Almechtigen verlyhen gantz Mutterlich vnd zum höchsten erfrewett, Wuntschen vnd pitten auch von dem lieben Gott treulichenn, Er wolle D. L. vnd all denn Ihren auch hinfurder sein götlichenn Segen, gluck vnnd wolfart In Irem furnhemen widder Ire Feynde gebenn vnnd verlehnen. Wir gesynnen vnd vermahnenn Aber D. L. hiemit Mutterlich vnnd treulichenn, Dein L. wolle disen vonn Gott erlangtenn sig vnnd victoria nicht denn Menschen odder Irer gewaltt, krafft, weyszheit vnd verstandt zurechnen, Das es dauon heerkomme, Sondern allein des Ewigen gottes gnedigen willen, Segen vnd wolthat daraus verstehen vnd erkennen, Vnd seine Almacht Alleine darjnne ruhmen, ehren vnd danckenn. Vnnd wolle sich D. L. derhalben gar nicht vf Menschenn stercke vnd gewaltt verlassenn, Sondern allein vf denn allerhöchsten, der aller menschenn synne, weiszheit vnnd Macht jn seinen handen vnd gewaltt hatt. Vnd wolle sich D. L. jnn disenn geschwindenn leufften ja vleissig fursehen vnd nicht zu weyth verthun, Auch gutter leutte rath vnnd wolmeynung nicht ausschlagenn, Das gereicht D. L. selbst zum bestenn, So D. L. dem also volgenn werdenn, wie wir vns Mutterlich verhoffen. vnd werden vns D. L. jderzeit jren zustandt Sohnlich vnd freuntlich vermelden, Des wir vns Itzund Alwege getröstenn wollenn. Wir seind auch gneigt, heutte mit götlicher hulff widder von hir zuuorrucken vnd vns nach dem Closter Reynefelde zubegebenn, Aldar wir hoffen vnsere geliepte Schwester hertzogin Elisabeth zu Meckelnburgk zu vnns kommen werde, Vnd weil wir auch bericht sein, das Ire L. etwas schwechlich vnd mit einem Fiber behafft ge-