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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 1.pdf/189

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lichen geliebten Sohnne zu allem gottgefelligen Christlichenn eyfer geneigt wissen, So khonnen wir nit schliesen, derselben vorhaben oder gemutt des ortts von Ir selbs, Sonder aus eingebunge boser leut, so solichem ehrliebenden Stande gehas vnd zugegen, hergeflossen sein, Vnd ist kein zweifel, der allmechtige gott werde die jhenigen, so den selbigenn behindern, zu seiner zeit zustrafen vnd jn dem jrem vornemmen zu begegnen wissen. Damitt dan hochgedachter vnser auch geliebter Sohn jn disem vngottseligen lebenn dem laster der Trunckenheit auch anderm, darein Ire 1. leider gerahten, nicht vorderben oder zu anderm vngluck vnd endtlichen vorderb vnd vndergang der Sehlen gereichen mochtenn, Were vns nichs erfrölichers, Dan das Iro l., wan Ire Stifft durch E. 1. Bruderliche befurderung widerumb zu friden vnd bessern Rusamen zustande gebracht, In Christlicher Ordnunge Ir leben ehlich zubrechten, Der Mutterlichen zuuorsichtt, Ir. l. wurden zu besserer vornunfft greifen vnd Irenn Standt vnd leben nach dem willen gottes gottselig zubringen. Weiln aber Ire 1. Ires vetterlichen Erbtheils an dem hertzogthumb holstein begeben vnd E. l. vberlassen, vnd vnsers vorsehens Das heilige Reich, weil daselbig nun sonsten leider in gnugsame Beschwerung auch ohne das es mit den landen zu lifflandt, besorglich in anderung khommen will, vnd solichs in Preisen sowol als andern Stifften vnd orden verhengett worden, I. 1. darin auch nit hindernn, Bitten wir Eur 1. gantz Mutterlich, dieselben wollen sich mit Irem geliebten brüder auf dise wege vnder sich allein in geheim oder engem Rhatt vereinigen, Das I. 1., wan jre Stifft durch gottliche hilff widerumb in Rhu gereicht, Dieselbigen lehensweis von E. 1. vnd Irem Reich erlangen vnd sich darin vorehlichen, auch soliche, das sie khunfftig durch gottes segen furstliche Manliche erben erlangen, dieselbigen vf belehunge E. 1. vnd Irer Nachkhommen erben mochten, Da aber sie ohne Manliche Erben thottlich abgehn, das dieselbige Stifft an E. 1. Erbthumb vnd nit zu dem Reich einen andernn jres gefallens damit zuuorsehenn widerumb verfallenn, yedoch da Fraulen vorhanden, das dieselbige daraus verheuratt, vnd Irer lten gemall, so der liebe gott derselbenn khunfftig zufugen mocht, darin vorleibgedinget werden. hierin werdet Eur 1. Ires bruders gelegenheit, als der christliche potentatt, aus angeborner schuldiger trew bruderlich erwegen, vnd vns zu Mutterlichem willen, die wir Irer 1. auch aller vnser khinder heil vnd wolfart beide zur Sehlen vnd leibe gern sehen, Sohnlich willenfahrn, Wolichs der liebe gott, in erwegunge es ein sehr christlich werk, E. 1. reichlich belohnen wirt, Vnd wollen E. 1. sich auch sonsten in der abfertigung gegen Irer 1. vmb vnsert, auch der angebornen trew willenn, dergestalt prüderlich erzeigenn, das Ire 1. E. 1. bruder Ehe zu neigunge, daran wir dan gar keinen zweifel machen, wircklich erspiren mugen, So werdens I. 1. vmb dieselb jn brüderlicher trew hochstes vormugens zuuordienen nimmer vergessen. Wir aber Send es jn ehren zuuorschulden erbottig, vnd thun E. 1. hiemit dem all. gott zu aller wolfart Mut- I B. 2 H. (1853). 13