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Was wir ehrenn liebsz vund gutts vormugen zuuor. Hochgeborner furst freundtlicher geliebter Bruder. Wir woltenn hiemit bey Eur 1. briefszeigers des wurdigen Esaiæ falla freundtlicher meinung zugedencken nit vnderlassenn. Vnd ob wir wol ausz seiner gethonenn Sermon auch sunst eyserlichem wesenn nit zufindenn, das er ein hoffpredigambt vortrettenn khonndte, So zweifeln wir doch nit, er die Kirchen Gottes in Rainer lehre vnd Christlichem wandel befurdern werde, Inmassen er gnugsame testimonia by sich hatt. Wan wir dann soliche fromme leutt, So dem predigambt mit vleisz begerrn vorzusthen, vorschuob zu laisten gnedigst geneigt sein, So bittenn wir Eur 1. alsz denn freundtlichen geliebten Bruder freundtlich, dieselb wollenn erwendtem prediger In Irem Furstenthumb zu einer Condition mit gnaden vorhelffenn, oder da er also balde nit platz zuerlangen, In derselbenn Clöster vnderhaltung gebenn lassenn. Daran erzeiget dem all. gott Eur L. ein angenembes werk vnd wir sein es vmb Eur 1. in ehren freindtlich zuuorschulden geneigt. Gott befollen. Datum vff vnserm leibgedings Slos Coldingenn den 6ten Monattstag Julij Anno etc. Im lxj jhar. Paategning: Konigin zu dennemarcken schreiben Esaia falla belangend. Orig. paa Papir med Udskrift til Hertug Hans og Segl (det danske og det saxiske Vaaben). 53. 1561, 11 Juli. zuuor. Dorothea vonn Gotts gnaden zu Dennemarckn, Norwegenn, der Wenden vnd Gothenn konigin, Geborn zu Sachsen etc., hertzogin zu Schleszwigkh, holstein etc., Widtwe. Vnnser freundtlich grusz vnnd was wir in ehrenn liebsz vnd guttsz vormugen Hochgeborner furst, freundtlicher geliebter Brüder, vns ist Eur L. schreibenn den ixten disz datiert heutigs tags behandigt wordenn, darausz wir vorstanndenn, dasz Eur L. derselben hieuorigenn Becker auf vnser beiderseitz gehabte vnderredung seinen abschidt gegebenn, vnd das wir derhalbenn Eur 1. den weisbecker, So wir derselben zu guttem bestelt, furderlichst zu sendenn vnnd durch vnsern hoffmeister desz vnderhalts halben, handlung vnd abschidt treffenn lassenn wolltenn. Weyl wir dann Eur L. in allem muglichen jn Ehrenn zu willennfarrnn geneigt sein, habenn wir alszbaldt vnserm hoffmeister beuelh gethonn mit dem erwendten weisbecker, So wir Eur 1. hiemit thun zusenden, zuhandlenn, Vnd ist Ime wegen Eur 1. Jharlichen Sechzehen daller sambt einem hoffkleidt zugesagt vnd vorsprochenn wordenn, Verhoffendtlich Eur 1. mit solichem geding fridlich sein werde. Das wir dan Eur L. hiemit zur antwort freindtlich nit wolten vorhallten, Vnd sein derselben, So wir dem schutz gottes empfellenn, lieb vnnd freindtschafft in treven vnd ehrenn zuerweisen freindtlich