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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 1.pdf/210

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62. 1561, 15 September. Durchlauchtiger Furst. Ewer L. seindt vnnsere Muterliche trew vnd was wir zw aller willferigkeit in ehrnn mer ehrn liebs vnnd guts vormugen stets zuuoran. Freundtlicher geliebter sohn. Wir wolten hiemit nit vnderlassen, Weyl vns gegenwertige Botschafft zukhommen, Eur 1. mit vnserm schreiben freundtlich zuersuchen, Vnd nachdem die zeit nunmer vor der thur das wir vns mit vnser freundtlichenn geliebten Tochter auff die Rays gegen Zelle zubegebenn, Darzu dan der Barmhertzige Got gnadt gluck vnd alle wolfart vorleihen wolle, Als wolten wir Eur L. vor vnserm Abraysen hertzlich gernn sprechenn, Inmassen wir an Eur L. kurtz hiebeuorn freundtlich gesunnen, Das vns dieselb vor der hochzeit, so zu Odenseh angestelt sein soll, Zu noturfftiger Vnderredung heimsuchen mugenn, Vnnd biten nochmaln muterlichs vleisz, Da es ohne Eur L. Reichs geschefften vorhinderung vnd nachteyl zugeschehen, Eur 1. bey vns vor ietzerwendter hochzeit vnd vnserm abreysen von hier gutwillig erscheinen wollen. Das vorsthen wir zu freundtlicher wilfarung, Vnd thun Eur 1. damit als den fn geliebten Sohn dem gnadenreichenn schutz Gotes treulich empfelhenn. Datum Coldingen den 15ten September Ao etc. 61. Dorothea von Gots gnaden zu Dennemarck, Norwegen, der Wenden vnd Gothenn Konigin, Geborn zu Sachsen etc., hertzogin zu Schleszwig, Holstein etc., Widtwe. Original paa Papir med Udskrift til Kongen og Segl (det danske og det saxiske Vaaben). 63. 1561, 18 September. Vnsern grus vnd was wir in ehrenn liebs vnnd guts vormugen mit freundtlichenn erpieten zuuorn. Durchlauchtiger furst, freundlicher geliebter Sohn, Ob wir wol in Keinenn zweiffel setzen, Eur 1. werden mit sonderm vleis jm Furstenthumb holstein etc. vnd sunsten die vorordnunge thun haben, Das wir vnd die jhenige, so mit vns gegen zelle ziehen werden, Futerung vnd die Noturfft bey den wirthen zuerlangen, haben wir doch Eur 1. hiemit derhalbenn vnd weyl die zeit numehr bey handen, das wir vns auff den zugk zubegeben, freundtlicher meinunge wollen erjnnern, Dan Eur 1. ja zubedencken, Das es vorseumlich vorfallen wolt, Da vnser zug zuuor den Ambtleuten vnd den, bey wölichen wir zubenachtigen, nit vorstendigt worden. Bitten derhalben gantz freundtlichen, Da soliche vorordnung in vorgesz gestellet, vnd Eur L. von den Jhren, als den, so diser vnser Rays, wöliche Eur L. billich angelegen sein will, wenig achtung, nit berichtet worden, Eur L. wollen vngeseumbt die vorfugung thun vnd ergehn lassenn, Damit In vnserm auszug Kein vnrichtigkeit zuerfolgen. Wir hetten vns aber gentzlich vorhoffet, Eur L. wurden vns, vnserm bescheh-