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lenn also E. 1. Jres geliebtenn bruders bestes vnd gelegenheit bruderlich erwegenn vnd sich mit raht vnd rettung gegen Se. L. dermassen erzeigen, wie wir nit zweiffelnn, Vnd E. 1., da sie in solichem stannde weren, gernn wolten Jr geschehen solt. Das wirt der allmechtige Gott E. L. mit gegenwolthat belohnen, Vnnd wirt es E. L. bruder hertzog Magnusz in liebe vnd trew zuuorschulden nimmer mer vorgessenn. E. L. dem allmechtigen empfelhende. Datum Coldingen den 23 Julij Anno Lxiij. Dorothea von Gotts gnadenn Konigin zu Dennemarcken etc. Geborn zu Sachssen etc. hertzogin zu Schleszwig holstein etc. Widtwe. Dorothea. Orig. paa Papir med Udskrift til Kongen og Segl (det danske og det saxiske Vaaben). 101. 1563, 5 September. Vnnser muterliche trew Vnnd was wir in ehrenn mehr liebs vnd guts vormugenn zu allerzeit zuuor. Durchleuchtiger furst, freundtlicher geliebter sohne. Das wir nit alle tag von E. 1. in ietziger Jrer krigs vbung Potschafft haben, vnnd erfahren mogenn, das Es E. 1. an gesundheit vnnd allenthalben zu gefallen ergeen moge, das ist vns zu hochstem betrawrenn, Vnnd ob wir wol ein schreibenn, so den andern Augustj datiret, von E. 1. empfangen, darin vns E. 1. Jren Gott bedancklichen gesunden zustande melden, So konnen wir doch vnser muterlich hertze nit ersettigenn, Wir mogen dan wissenn, das E. 1. zwischenn solicher zeit vnd ietzo in allem glucklichen wesenn zugenohmmen, Vnnd haben darumb zuerforschung dessen disen gegenwertigen vnsern diener Daldorp an E. 1. abgefertiget. Da es nun E. 1. an gesundheit leibes vnd in gegenwertigem Jrem begönnen glucklich vnd zum aller besten ergunge, Das were vns aus muterlicher liebe Zum hochsten erfrölich, Bitten auch das die Gottliche allmechtigkeit E. 1. dergestalt vnd vor allen vbel vnnd anstos gnedigst vnd sighafftiglich sambt den Jren wolle beschutzenn. Dann wan wir in vnser einfeltigen vorstendnus erdie gefahr vnd vnheil, So der krieg ins gemein nach sich ziehet, Sollen wir vns aus bewegnus der vorwandtnus nit vnbillich betruben. Vnd werden zwar in deutzlande allerley aussage gesprenckt vnd vngleicheit bericht, Dero wir vns nit erfrewenn. Man sagt heinrich Rantzow Stathalter Seihe merertheils seines besten halben nach Niderlande geraiset, vnd nemme E. 1. gelt vff, vf ieder hundert sibenzehen zinsgelt, Vnd man achtet er solte seinen beuelh in merer geheimb verrichten, vf das meniglich vnd sunderlich E. 1. vfsetzige nit mochten gedancken schepffen an die blösheit der bezalung zugedenken. Vnnd es ist beschreitt, das von E. 1. Stathaltern vnd Rhaten zu Copenhagen alle auslendische vnd frembde schiff vnd hendler, so nach E. 1. leger begern zu siglen, strenglich angehalten vnd allein gestattet werden solle, von den Dennemarckischen schiffen zuzufuhrenn, Wolich vornemmen von vielen vor beschwerlich wegen