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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 1.pdf/264

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nerung vnd Einsag erzeigen, das die Arme Stifft nit Jn grundt vorderbtt vnnd Jrer L. bruder nitt gar ins Ellentt also vnuorschuldt gestecktt werde, Sondern, weill seiner L. Stifft aller einkunfftt entbloszt, Ein zeit lang sich aus dem haus Sonneburg zuerhalten vnd vns nit also vff dem hals ligen dorffe, Wie wir dan seine L. nit vorfordertt vnd ye zum hochsten beschwerlich, das Seine L. also schimpflich ohne einichen trost abgewisen vnd vns heim geschicktt wordenn. Es were vns auch hertzlich leid, das frembde leutt ein soliche vnfreuntschafftt wissen solten. Zu dem so wollett auch getreulich antreiben, das es mit vilheitt der Regenten ein vornunfftige mas getroffen, vnd die Ko. W. in dem vnd andern gottes des allmechtigen zorn vnd glimpff allem andern zeitlichen vorsetzen moge, wie wir wissen, das Jr der hochuorstendige in den sachen, so Jr vorstehtt, ewer gewissen nit bekrencken lassett, das wirt euch von dem vorgelter aller wolthatt belohnet, vnd wir werden es mit willigster vorderung vmb euch gantz gnedigst gedencken. Datum Coldingen den 1 Maij Anno etc. 64. Dorothea. Udskrift: Dem Hochgelertenn vnnserm besondernn liebenn Jheronymo Thenner, der Rechten Doctori vnd dennemarckischen Koniglichen hoffrat. Orig. paa Papir med Segl (det danske og saxiske Vaaben). 118. 1564; 14 Mai. Vnsern muterlichen trewen willen zuuorn. Durchleuchtiger Furst, Freuntlicher geliebter Sohn. Wir haben E. L. Jungstem vnd erstem freuntlichen zwschreibenn vnd erbieten nach nit anderst vorhoffet, E. L. soltenn Jre gelegenheit diser ortter alhier dahin gerichttet haben, das wir vns mit derselben hetten freuntlich vnnd ergetzlich besprechen mogen. Nachdem vns aber E. L. bey vnserm Jungen, den wir Jn Schweden gehabt, zuempotten, das sie gewiszlich entschlossen Straxs nach pfingsten mit dem Kriegsuolck aufzuziehen, Vnd wir dan auch numer nit vormutten konnen, das E. L. mitler der vnd so geringer zeit Jrer vielobligender geschefft halben anhero zugelangen, So sein wir aus muterlicher eingepflantzter bewegnus geneigt, vor vnser person noch vor pfingsten E. L. muterlich heimzusuchen vnd zusprechen, Vnd also bedacht, So fehr es Gott geliebett, zum Furderlichsten bey E. L. anzukommen. Wolichs wir E. L. allein darumb im besten zuschreiben wolten, vff das E. L. nit ettwan vnwissent vnserer ankunfftt zu Jrem kriegsuolck rucken Vnd wir ein so fehren weg nit vorgeblich ziehen dorffen, Wie E. L. weist, das vns ohne das der Belt gnugsam beschwerlich vnd allwegen zuwider gewesen ist. E. L., die wir in gottes gnad empfelhen, muterliche gunst