Spring til indhold

Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 1.pdf/266

Fra Wikisource, det frie bibliotek
Denne side er ikke blevet korrekturlæst

176

E. L. hiemit bey vnserm Jungen Mit gantz freuntlicher bitt E. L. wollen die geringheitt desselbenn nit allein nit vorschmehen, Sondern von vns zu freuntlichen gefallen annemmen vnd vnser gutte meinung, dasz E. L. bey vns vnuorgessen, dabey vorstehn, Auch vns bey gedachtem vnserm Jungen Jre gesundheitt vnd glucklich kriegswesen, Jree das wir hertzlich wundschen, ankundigen. Das begern wir vmb E. L. in muterlichen trewenn freuntlich zubeschuldenn, die wir gotts gnad vnd schutz treulichst empfelhenn. Datum Coldingen den 22ten Junij Anno etc. 64. Dorothea von Gots gnad zu Dennemarck, Norwegen, der Wenden vnd Gotten Konigin, Geborn zu Sachssen etc., Hertzogin zw Schleswig, Holstein, Stormarn vnd der Ditmarschen, Graffin zu Oldenburg vnd Delmenhorst, Witwe. Dorothea. Original paa Papir med Udskrift til Kongen og Segl (det kongelige og saxiske Vaaben). 121. 1564, 24 Juni. Vnsern freuntlichen grus vnd was wir in desselben trewen ehr, liebs vnd guts vormugen zu ieder zeit zuuorn. Durchleuchtiger Furst, freuntlicher geliebter sohn, Wir zweiffeln nicht, Es werde bey E. L. ein seltzam ansehen gewinnnen, das wir dieselbige hiemit Jres bruders hertzog Magnussenn halb abermals beschweren. Nun konnen wir es bey dem allmechtigen gott vnd erkunder aller hertzen bezeugen, das wir dises anlauffens gegen E. L. vil lieber vberig sein vnnd vns vilmer den Tod wunschen mochten, dan hinfurter also zuzusehen, das leibliche naturliche bruder, so vnder vnserm muterlichen hertzen geruhet, Jn vnfreundschafft vnnd wider willen gegen einander stehn sollen. Dan dieweil wir die Mutter sein vnd aus taglicher erfarung befinden, das den eltern vff diser Erden kein groserer hertzleid vnd bekummernus widerfahren kan dan ebeu feindschafftt vnder den kindern, daher gottes greulicher zorn vnnd ewige vordamnus volgett, So wunschen wir von got dem allmechtigen vff diser Erden nichs liebers dan die stund zuerleben, das alle vnsere geliebte kinder vnder einander fridsam leben vnd ie eins dem andern einrehtig sein moge. Das wir nun gedachts E. L. brudern widerumb gedencken, wissen E. L. wie Seiner L. leben vnd hendell gerichtet, die wie alle vornunfftige dauon reden, also gelegenn, das Seiner L. durch kein ander mittell noch weg zu ewiger seligkeit dan allein durch den Stand der ehe zw helffen, derhalben vns nicht anderst gezimmen wollen dan mit E. L. dem vielgeliebten sohne vnd eltestenn bruder hiemit freuntlich zuratschlagen vnd derselben zuuorļesigen freuntlichen willen zuforschenn. Wir setzen auch in E. L.