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Gotten Konigen gotts gnad Neben vnserm freuntlichen grus vnd was wir in ehren liebs vnd guts vormugen iederzeit zuuorn. Durchleuchtiger furst freuntlicher geliebter Vetter. das wir es treulich vnd christlich mit E. L. vnd derselben Konigreichen Land vnd Leuten yderzeit gemeint vnd noch meinen, das bezeugen wir bey dem ewigen Gott als ein warhafftiger erkhunder aller hertzen. Vnd haben derhalben aus Christlichenn vnd betrubten hertzen der nahen vorwandtnus nach nit vmbgehn konnen, Sondern vorgangner Zeit, Wie E. L. guts wissen tragen, dieselbige mit vnserm schreiben ersuchtt. Vnd wie wir nun anfanglich mit hochstem schmertzen erfehren, das sich zwischen dem auch durchleuchtigen Fursten vnserm freuntlichen geliebten sohn herrn Friderichenn dem Andern zu Dennemarcken Norwegen der Wenden vnd Gotten Konigen etc. vnd E. L. anderstheils Vneinigkeitt thatliche Krigrustung vnd hader zugetragen, Also auch haben wir nochmals darob ein recht innerlich beweinen, dan was vor vnbedencklicher vnrahtt, plag vnd trubseligkeitt aus kriegen entsteht, Gibt Leider die tagliche erfarnusz. Vnd kombt furnemlich vnser weiblichen einfalt nach zuschreibenn daraus, das die Christliche gemeindt vnd kirchen gotts ausgerotet, gute Policej vnd Ordnung gedempfft, vil vnschuldiger Wittwen vnd Weisen gemacht, Land vnd Leut vorbrendt vnd vorderbtt werdenn, Daruber dan Gott der allmechtige erzurnett, das die Kriegs herrn sambt den jhenigen, so darzu rahten, vor seinem gotlichen richterstul schwere Rechnung gebenn mussen. Dagegen aber Wa der Edle frid ist, wirt die Christliche Religion gefordert, Schulen erhalten, Gemeiner Nutz sambt Land vnd Leuten nemmen zw, Vnd gehn in Summa alle ding zwischen der Obrigkeitt vnd vnderthonen fein in Jrer ordnungk. Derhalben ist vns als der Blutsfreundin vnd getrewen Muhm ein hertzlich bekhummernus, das hochermelter vnser geliebter sohn vnd E. L. als christen, negste Vetter vnd nachtbarn in solicher schwaren feindschafft gegeneinander sthen vnd also bede Ewere Liebden dardurch sich selbst Jre Land vnd Leut Jn vorderbenn vnd entlich in grundlosen vntergang setzen sollen. Darumb vnd weil E. L. von vnser leiblichen hertzliebenn schwester geborn, Woliche E. L. geliebte fraw Mutter auch wir vor all andern schwestern hertzlich lieb gehabtt, So tringt vnd bewegtt vns demnach die nahe vorwandtnus vnd liebe gegen E. L., das wir dis abermalig schreiben an dieselb E. L. hiemit wagen, Vnangesehen des besorglichenn vordachts, So vns von vnserm freuntlichen geliebten sohn Konig Friderichen vfgeseylt werden mag, Vnd bitten nun E. L. als den freuntlichen geliebtenn Vettern freundtlich vnd vleisig, E. L. wolle Jrem vorstande nach nochmals christlich bedencken, wie fridlich vnd woll sich beede Potentaten als vnsers geliebten sohns vnd E. L. herrn vnd Vatter milter gedechtnis gegen einander erzeiget bis zu Jrem letzsten Ende, daraus dan gotts segen vnd wolfartt eruolgtt etc. Das aber dagegen in disem feindtlichen zustande wie besorglich sich nit wenig hohe Potentaten erfrewen Vnd nichs liebers sehen, dan das beede Ewere Liebdenn von Konigreichen, ehren, Land vnd Leuten Kehmen. Dan meniglich vnuorborgen ist, da hochgedachter