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Reich ins gemein ein mercklicher schade sey. Dan Jederman scheucht sich wegen des grossen zols oxszen zukauffen, vnd da zuuor einer funffhundert gekaufft, der darff es ietzo nit wol vff ein hundert wagen, dardurch bleiben die bauren bey dem fihe Vnnd konnen nit viel oxssen aus dem Reich, Also das der gemein man geltarm wirt, Vnnd nit vfkommen kan, Wan das fihe nit von Jhar zu ihar abgehtt Vnnd ausgetriebenn wirt, dan man weist wol das der baur sein gelt merertheils Van farender hab suchen muesz. Da es nu bey dem alten gemeinen zolle pleiben mochte, So wurden die oxszen mit hauffen abgehn, Vnd vnserm sohn am zollen vnnd sunst bein gemeinen vnderthonen an gelt groszen nutz vnnd besserung geben, Jetzo aber vnd mit diesem grossen zollen mogen wol etliche die Reichste, so der zoll nit zu theur ist, Vortheil habenn, aber der gemein Man wirt dardurch verschwecht, Vnd ist vnserm sohn gantz schedlich. Derhalbenn ist Vnser bitt, E. L. wolle dem zu Jrem selbst besten nachdenckenn, Vnd diesen grossenn zoll ablegenn. Des gedencken wir vnsers nutz halben nit, dan wir haben ein freyen zolbrief vf vnsere ochssen, Sondern vnser sohn wolle soliche gelegenheit Jrer L. selbst zum besten bedencken vnd nit abraten lassen. Jtem bey Vnserm geliebten sohn zugedencken hertzog Magnuszen halb, das er nit Vergessenn sonder Jm besten gefurdert werde, dan er ye Vnuerschult in Lifflandt vmb das seine gekommen, Vnd ob er gleich aus Jugentlichem vnuerstande bisweilen beym trunck etwas seltzam gewesenn, So weist aber dagegen Vnser geliebter sohn, das er Sr. L. gleichwol nie entgegen gewesenn, Vnnd wan er es vermogte alles auffsetzen thete, was er in der welt hatt, Vnnd wolle sich darumb J. L. seiner annemmen Vnd mit der heurat zum besten befurdernn, woliche mit gots hilff gewislich vor sich gett, wan allein vnser son Konig Friderich will. Vnser sohn wirt es von vnserm hern gott reichlich belohnet bekhommen, vnd geschicht alles Jrer L. mit zum bestenn. Mer zugedencken, das wir vnns vor das geschenckte schiff muterlich thun bedancken, Weil aber dasselbige gantz alt vnd vns vndienlich, dieweyl es vff die Art gebauwet, wie die seerauber pflegen zuhaben, Vnnd nu seine L. gantz viel schiff, dero sie nit gebrauchen vnd vileicht ettliche dauon verkauffenn werdenn, Sey vnser gantz freundtlich bitt, Jre L. wolte vns ein ander grosser Vnnd besser schiff, wolichs mer last tragen kan, auch darauff man holtz vnnd ander noturfft fuhren kan, sonlich zukhomen lassen. So wolten wir das ander schieff bey den Leuten wieder hinsenden, So vnns das ietz begert schiff hieher bringen, vnnd wolten solichs muterlich verschuldenn, Wa mit wir konnen. Letzlich zugedencken, das vnns Engbert schultin Erbenn zugesagt, das wir zu den nachgelassnen guter solten den verkauff haben, Vber das aber hettenn sie sich mit Bertram von Alefeldt eingelassen etc. Vnsern lieben sohn zubittenn, An Bartram zuschreiben, den kauff abzustehn, vnnd auch an den Rhatt, die Erben dahin zuhaltenn, das sie