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vnd mit Jren armen vnderthonen nichs haben, dauon sie Leben Konnen. Derhalben will die noturfft erfordern gemelt vnser Schiff mit saltz vnd anderer noturfft hineinzuschicken. Wollen derhalben E. L. hiemit muterlich ersucht haben, die wolle vns bey Briefszeigern Paszwort vf gemelt schiff mittheylen, damit dasselbige von E. L. Leut vnangehalten pleibe. Es ist aber zuerbarmen, das vnser vorsatz, so E. L. selbst zu glimpff vnd gutem geschicht, dermaszen sol vffgenomen vnd bey den Leuten in disen Reichen in verdacht gebracht werdenn, Als hetten wir angezogen schiff dem Konig zu Schweden wollen zufuhren, So doch E. L. besser weist, vnd die Jungste Erbarmliche Botschafft, So hertzog Magnusz bey Seiner L. dienern Andreas Friderich gethon, Auch vnsere vnd E. L. derwegen gepflogne schreiben vil anderst ausweysen. Aber wir wollens gott vnd der gedult beuelhen, der Wirt alle gotlose Leut vnd Kleffer, die vns dermassen so vnschuldiglich bey E. L. verhonenn, der gebur nach wol zubezalen wissen, Vnd es erscheinet der verdacht auch gnugsam aus dem Schwedischen Schreiben, so E. L. erbrochen. Dan E. L. haben das ander schreiben, welchs der Schweden Konig an vns der vndernommen. handlung halben ergehn lassen, von vnserm Jungen nicht annemmen wollen, welchs wir doch gern gesehen hetten, Dieweyll es E. L. selbst angehet. Nachdem aber E. L. eben vff dis letzste schreiben so hart gedrungen, Mag ein zehniharig Kind den gefasten sohnlichen willen gegen vns ausrechnen, Vnd kan aber dannocht gott Lob E. L. noch niemants vns Keines vnbilichen vorhabens mit recht beschuldigen. Da auch E. L. vns nicht einsmall geschriben, Sie wolte es vns sohnlich heymstellen, Ob wir des anstandts halben in Liffland handlen wolten, hetten wir bedencken gehabt hertzog Magnussen halben an den Schweden zuschreiben, Vnd so E. L. gemelt des Konigs zw Schweden schreiben recht gelesen, wirt sie befinden, das wir bey Jme wenig danck verdienett vnsers auspleibens Vnd das der verdacht wol hette mogen verpleiben. Wir wollen aller handlung, so wir fridens halben gethon, hiemit nit gedencken, Sondern E. L. allein muterlich erinnertt haben vnserer vormanung, so wir anfencklich des kriegs halben bey E. L. vfs treulichst vnd vmb gotts willen angewant vnd gebetten den Krieg einzustellen, So weist E. L., wie treulich wir dieselb vonn Jugent vf geliebet vnd zu gedey vnd vffuemmen mit gots hilff gefurdert. Derhalben gehet vns dasihenig, so vns taglich begegnet, destomer zugemut, Nicht vnser eigen person halben, dan gott weist vnser getrew hertz vnd gemuth gegen E. L. vnd disem Konigreichen Vnd wirt vns in dem Stande, darein es¹) vns gesetzt, mit gnaden woll segnen vnd erhalten, Aber das sich E. L. von den boszen schwetzern dermaszen gegen vns verfuhren vnd dardurch gots vnauffhorlichen zorn wider sie vermeren last, Solchs ist vns zum bekhommerlichsten. Vnd hat zwar E. L., als wir zum letzsten mall beysamen gewesen, Jre sohnliche zusag von sich geben, Keinem falschen anklager gegen vus glauben beyzumessen, Aber wir finden in taglicher erfahrung, Wie man hinder vns her geht, Auch dergestalt das neulicher weil ist vorbotten worden vnser volck Jn funen vnd sunst nicht durch zustatten oder mit wagen