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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 1.pdf/303

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E. 1. wolle mer den frieden dan Krieg lieben, Fridliche vnd Christliche mittel nicht ausschlagenn, Damit godt dardurch nicht zw grosserm erzurnet werde. Vnserm hertzlieben Sohn Konig Friderichen vormanen wir gleichergestalt, Aber nachdem wir Jre 1. fast in anderhalb iharen selbst nicht gesprochen, Vnd merer theils bey den andern vnsern auch geliebten kindern in Teuschlandt gewesen, Wissen wir nicht wie es nun stehet. Gott schicke seinen fridlichen Engel vnd gebe friden allen denen, so Jn von hertzen begeren. Dis mochten wir E. 1. freundtlich nicht bergen, Vnd bitten nochmals vffs freundtlichst, E. 1. wolle vmb dieser vnser bitt willen Fraw Marggreta holckes sambt die Jre wie obgemelt ledig lassen. Befehlenn damit E. 1. zw aller Christlichen wolfart. Datum vff vnserm Leibgedings haus Coldingen den 12 Maij Anno 66. Zettel. Auch freundtlicher lieber Vetter in beschliesung dises brieffs kombt vns zeitung, E. 1. kriegsuolck jn Lifflandt sey vff Ozell gefallenn Vnd mertheils alles verbrendt, darob wir zum hochsten erschrockenn, Dan vnser armer Sohn hertzog Magnus E. 1. ye kein Vrsach zur vnfreundtschafft geben, Vil weniger mit dem andern gehorten Krieg zuthun hat. Es ist das ihenige, darümb sie Jr Vaterlich Erbtheil abgetretten vnd dauon sie sich erhalten sol, Vnd dieweil seine l. Jn ihrer Jugent, da sie noch bey achtzehen Jarn warn hineinkommen, vns vnd dem herrn Bruder gefolget, Erfaren wir nicht mit geringer trubseligkeit, wan es Jrer lieb vbelgehet, E. 1. hiemit gantz freundtlich bittende sich gegen gedachtem vnserm Sohnn vnd derselben armen leuten nicht so vnfreundtlich zuerzeigenn, Sondern derselben vnschulde behertzigen. Das gefelt gott vnd wir wollen es vmb E. 1. in danckparlicher gedechtnus haltenn. Datum vt in literis. Samtidig Copi, hörende til Dronning Dorotheas Brev til Kong Frederik den Anden, dateret Kolding den 15 Mai 1566. 150. 1566, 15 Mai. Vnser freundtlich grus vnd muterliche trew zuuor. Durchleuchtiger furst Freundtlicher lieber sohnn. Wir sein von Fraw Margreta Hans Holcken hausfrawen freundtschafft vffs vnderthenigst gebetten worden, wir wolten sie beym konig zu Schweden mit gnaden verschreiben. Dieweil wir es aber ohne wissen vnd willen E. 1. nicht thun wollenn, Jn betrachtung desz Miszuertrawens, darein wir hiezuuor vber vnser so treulich meinen vnschuldiglich gesetzt, dan wie solte ein Muter jr kindt sonderlich eben dasselbige, das sie von Jugent auff geliebet vnd vortgeschoben, zuuerderben vber jr hertz bringen konnen. Hat vns Erich lüke zuerkhennen gebenn, E. 1. were mit vnser vorschrifft zufriden, Vnnd 27*