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welchs wir gern hören vnnd euch das vnnd noch ein pessers gönnen, Vnnd begeren gnedigst, jr wollet vnns so offtmals, als euch bequem bottschafft furfelt, eur vnnd der Religion gelegenheit zuschreibenn, Daran erzeigt jr vnns ein sondern gefallenn. Sinndt euch mit gnaden vnnd allem gutten geneigt vnnd thun euch vnnd die euren hiemit jnn denn schutz gottes, vnns aber vnnd die vnnsern jn eur christlich gebett empfellendt. Datum. 1556, 1 Juni, svarer Kongen fra Kjöbenhavn Philip Melanchton paa dennes Brev af 1 Mai om Religionsforholdene i Tydskland og sender ham hans Pension (50 Daler). Under samme Dato sender han Dr. Pommer et lignende Brev. Under samme Dato svarer han Dr. Georg Maior paa dennes Brev dateret Söndagen Cantate: han beklager Striden om den frie Villie, som offenlig föres af Mag. Gallus mod Philip Melanchton, takker for de tilsendte Böger og sender til Gjengjeld 40 Daler. Under 25 Sept. s. A. skriver han fra Kbhavn et Brev til Philip Melanchton „allerley zeittungen belangen": Han takker for dennes Brev af 30 Juli, som han for faa Dage siden fik af Sturtzkopff, og skriver derpaa bl. A.: ,,Das nu der Bapst das Colloquium verhindert, solchs achten wir mehr nutz als schedlich sein, Dann doch nichts fruchtbars aus der Papisten disputation zuuermutthen, vnnd auch sonst zu allerley weither vnlust bey den widertheiln gerathen möcht." "Wir haben auch vermergt, das ein gros Erdbidem zue Constantinoppel geweszen, vnnd wie es sonnst jn Græcia vnnd mit den beyden mennern gelegen, so von Cæsarea aus Cappadocia vnd Nauplia zu Wittenberg angelangt sein. vnnd wirdt der Allmechtig dem Bluthundt vnnd Ertzfeindt christlichs Names dem Turcken solch warnunge gewiszllch zu ernster straff khommen lasszen vnnd die bedrangten Christenn aus seiner Tyranney erledigen, Darumb vnns allenn zupittenn ist." 62. An doctor Pommern die vberschickte Fuchs, auch sein gnadengelt, als er seiner hausfrau nach seinem absterben zuuerstrecken pitt, belangenn. Actum Coppenhagen den 26 7bris Ao etc. 56. Christian etc. Eur schreiben den 27 Julij negst zu wittenberg datirt habenn wir vhor wenig tagen, wie wir von der jacht kamen, zu Rotschildt empfangenn, vnnd weil zeiger dits Jost Sturtzkopf jetzo sein heimreyse thun wollen, woltten wir euch daruf gnedigst vnbeanthwort nicht lassen, Sonderlich weil jr der zweien stuck halbenn, darumb jr vnns jn eurem negsten schreiben belangt, bewegen hapt, das wir euch daruf kein bescheidt zugeschribenn etc. Wir haben auch die zeittungen von dem Ertbidem zu Constantinopel, so eurem schreiben jnnuerleibt gewesen, hören lesenn, Vnnd sinndt des herren gericht schrecklich, die vnnser vnnd der welt sunde halben wol verursacht, sonderlich aber wolle der allmechtig dem Bluthunde der christenheitt dem Turckenn solche zeichenn zur straff sein lassenn vnnd sein arme christenheitt von seiner Tyranney gnediglich errettenn, wie er ohne zweiffel thun wirdt, vnnd die straff vf diser seitt lindern, darumb vnns allen zubitten ist. Was nuhn die beydenn stuck vnnd erstlich die Fuchs anlangen, so wir euch von Lubeck abe zugesandt, ist vnns entgegen gewesenn, das euch deren souil nicht worden, das jr zu eur kleidung domit hinkummen khonnen, Weil es vnnser entlicher will vnnd meynunge nicht anderst gewesenn, 35*