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vnnd solt daran kein mangell erschinen sein, so wir an gelegner hofhaltung die zeitt angetroffenn. Wir habenn aber den Kaufman darumb belangen lassenn, der hatt vf sein hochstes bericht, das er der zeitt nicht mehr zu weg bringen konnen, hatt vnns auch weitter keine mehr berechnet, Als jnn eurem schreiben gemelt. Vnnd habenn euren bericht derwegenn gnedigst zugefallenn gehapt, wissenn auch, das jr nicht anderst dann den grundt angezeigt. Vnnd hoffenn, der almechtig soll vnns vnnd euch fristenn, das wir euch vill mehr gnaden vnnd willenn dan dis geringe erzeigenn mugen. Es sinndt auch, gott lobe, eure christliche dienste, als vnns vnd vnsern Reichenn vnnd landen durch gottes gnad von euch erzeigt, nicht weniger bey vnns als bey andern grossen Fursten, herren vnnd Stedtten jn ehren vnd danckwirdigem lobe. Wir haben aber euch mit dem geringen dinge zubeanthworten vnd weytter zubemuhen nicht wirdig geacht, versehen vns auch jn gnadenn, jr werdet solchs nicht anderst dann jm bestenn auffnehmen. Das wir auch vf die bitt vhor eur liebe haus frawe geschehen vf euren todts fall euch jm nechsten schreiben nichts anzeigen lasszen, jst nicht der meynunge, Als solt vnnser gnedigst gemutt gegen euch vnnd die euren verandert sein, Sondern das es jnn vnnsern domhals vfziehenn vnnd reysen versehen, Vnnd wist jr, das wir euch vnnd den euren mit gnaden vnnd guttem gewogen sein, Hoffen auch, der allmechtig soll euch gnediglich lang fristen vnd bewahrenn, das jr seiner Kirchenn noch ein zeittlang nutz sein muget. Soltt aber der allmechtig ehe vber euch dann eur hausfrawe gebiethen vnnd wir das erlebtenn, wie es zu seinem gnedigen willen alles steht, So wollen wir vnns nach gelegenheitt mit gnadenn vf denn vhall, den der Allmechtig wolle verkhommen, gegen eur hausfrawen wissenn zuerzeigenn. Vnnd habenn auch gern vernohmen, das der Bott scherf euch vnnd dem herren Philippo eur gnaden gelt woll zuhandenn bracht hatt. Was jr der Eleuation halben gemeldet, dauon habenn wir kein ander wissens, dann das die jnn vnnsern Kirchenn gantz abgethan, Solt aber, das wir vnns nicht versehenn, es noch an einem ortt mangeln, darjnn wollenn wir christlich einsehenn vnnd verordnunge thun. Woltten euch solchs hinnwider gnedigst nicht verhalttenn. Beuhellen euch dem allmechtigen vnd vnns eurem christlichen Pater noster. Es steht sonnst gottlob mit vnns vnnd vnsern Reichen wol zu, Der almechtig wirdt verner gnad verleyhen. Jnn Schwedenn hatt die Konigliche wirde mit dem Reussenn ein zeittlang vil zuthun gehapt, Es sinndt aber die sachenn vf ein fridstandt bracht, wie vnns die Ko. W. zu schwedenn berichten lassenn. Sindt euch mit gnaden vnnd allem guttem geneigt. Datum. 1557, 13 April og 17 Maj, skrev Kongen to lange Breve til Staden Bremen „die Sacramentsschwermerische Sect etc. belangen." 21 April s. A. skrev han et Brev til Dr. Maior, hvem han takker for den oversendte „sibenden Tomo operum Lutherj, gebunden, Auch die vberschickten schriffte, des herrn Philippi Anthwortt dem Mechelnburgischen Gesandten gegebenn," og taler i den Anledning endeel om „die Mechelnpurgisch handlunge zwischen dem herrn Philippo vnnd dem Jllirico."