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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 3.pdf/101

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175. 1561 (?), 11 August. Durchleuchtiger furste, Was wir in ehren liebs vnd guts vermugen zuuorn. freundtlicher liebster sohn. E. 1. wissen sich freundtlich zuberichten, das sie alhie ein stuck erden, so der stat zugehorig, ausgesehenn, welichs wir zum schlosz legenn solten, vnd das dagegen e. 1. die freybauren, so jm dorff Hart gesessen, abkauffenn vnd jren vihe gang der stat zu einer wider erstatung geben wolten. Nun ist, geliebster sohn, ein freybaur in gedachtem dorff, der so vil vihegangs vnd erden hat, damit die stat zu einer widererstatung gantz wol zu friden, wie jnen dan auch zu guter genuge geschicht, wan sie dieselbige erden erlangen. Derselbige baur begert funffhundert taler dauor. Da nu e. 1. sohnlich zufriden, das wir soliche funffhundert taler von dem nachstehenden viheschatz oder vom zolner alhie empfahen vnd den bauren damit abfinden mogen, wolle e. l. vns solichenn hiemit verwissigen vnd befelchsbrieff vns sovil gelt zuerlegen, an den zolner ergehn lassen, darumb wir muterlich bitten. Wa wir dan neher mit dem bauren handlen konnen, sol das vberig gelt e. 1. zum bestenn sein. Wir bitten vns bej disen botten widerumb zuschreiben vnd dise vnser suchung zum bestenn vermercken, das begern wir vmb e. 1. muterlich zubeschulden. Datum Coldingen 11 Augustj ao. 67. Dorothea von Gots gnaden konigin zu Dennemark, Norwegen, geborn zu Saxssen etc., widtwe. Dorothea. Original paa Papir med Udskrift til Kongen og Segl i rödt Vox (det Danske og det Saxiske Vaaben). Aarstallet kan ogsaa læses 61. 176. 1567, 5 Septbr. Vnser muterlich grus vnd was wir in ehrn liebs vnd guts vermugen zuuorn. Durchleuchtiger furst, freundtlicher lieber sohn. Was e. 1. bey Jorgen Lucke vnd Rosenkrantz in neulicheit vns vorbringen vnd anzeigen lassen, haben wir von jnen verstanden vnd vns gleichwol versehen, das wir vber vnsere so muntliche so schrifftliche bey e. 1. gethone erclerung nit weiter bemussiget, vielweniger das dergestalt, wie geschehen, vom obgedachten e. l. gesandten so vbereylent fort gefahren worden sein solte. Dan vnsere beschehne verordnung des probst ye aus keiner vorwitzigkeit oder bosem vernemmen, allein darumb geschehen, das, wie jderman geklaget, den kirchen beym alten probst wegen seiner vnerfahrenheit vnd vngelertheit gantz vbel vorgestanden wordenn, wie dan e. l. vernunftiglich zubedencken, wie einer, der zuuor ein glaser gesell geweszen, einem solichem sorgfeltigenn schweren ambt gnugsam abwarten konne. So hatt der bischoffe wegen vielheit anderer obligen gantz selten