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beede hertzogenn vnd jrer liebden gemahl bey vnnss an einem bequemen ort zu freundtlicher vnderredung zusamen kommen vnd alsdan die ehstifftung vfrichtenn vnnd e. 1. brudern das frewlein ins bett setzen lassenn woltenn, woliche meinung vns dan, als dadurch viel vnnotiges gebreng vnnd vnkostung erspart werdenn kondt, gantz wol geliebett, vnnd sein auch bedacht dergestalt bey der frawmuter vnnd den beedenn gebrudernn den hertzogenn furdernus zu thun, das vmb Letare die ehstifftung vnd die bettsetzung zugleich geschehe. Weil es aber der sachenn nicht ein geringe hilff vnnd ansehenn gibt, wan e. 1. den herrnn zw Grubenhagen jren geneigten willen, so sie zu dieser heurat vnnd freundschafft tragte, zuerkennen gebe, mitt bitt, das dieselbige in kein weittleufftigkeit oder verzug gezogenn, sonder damit zum furderlichsten vort geschritten wurde, so thun wir hiemit e. l. als vnsern hertz lieben sohn vffs freundtlichst bitten, sie wolle eintweder durch jre aigene bottschafft oder wie sie vor gut meinen vnnd vor ratsam achtenn konnen, das es der sachen dienlich sey, an beede hertzogenn zu Grubenhagen zum aller ehsten schreiben, ob also durch Gotts gnad e. l. vnnd vnser anfordernus so viel wircken wolt, das vmb den angesetzten tag Letare e. 1. brudern das frewlin ins bett gesetzt werdenn kondt, so wurde dadurch, wie obgemelt, viel gebrengs, sorg, muhe vnnd vnkosten, auch schimpff, der leichtlich kommen kondt, verhutett. E. 1. wolle derselbenn armen bruder, der gegen e. 1. ein getrew hertz vnd bruderliche liebe hatt, wie e. 1. selbst weist, was zu dessen nutz vnd wolfart reichen mag, in gunst vnd furderung halten vnd vns den sohnlichen willen thun vnd die begerte furdernus mitheylenn. Daran thutt e. 1. ein Christlich werck. So ist, Gott weist es, vnser hertz nit hiedurch vrsach zusuchen e. l. vber billicheit oder vermugen zubeschweren. Befelhenn e. l. hiemit Gotts gnedigen schutz zu aller wolfartt vnnd bittenn ein furderliche zuuerlessige freuntliche andtwort. Datum Coldingen den 9ten Januarij anno etc. 68. Dorothea von Gots gnaden konigin zw Dennemarck, Norwegen, der Wenden vnnd Gotten, gebornne zw Sachssen etc., hertzogin zw Schleswig, Holstein,
witwe. Dorothea. Original paa Papir med Udskrift til Kongen og Segl (det Danske og det Saxiske Vaaben) i rödt Vox. 184. 1568, 25 Januar. Durchleuchtiger furst, Vnnser muterlich trew hertz sey e. l. alzeit zuuor. freundtlicher hertzlieber sonn. Wir sagen e. l. vleisigen danck von wegen der balcken, damit sie vns aus der Segenbergischen heiden sonlichen wilfahrt. Vnnd mogen e. 1. dabey muterlich nit bergen, dasz wir die schrifft, so m. Paul gestelt, gelesen,