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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 3.pdf/125

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geliebten wasen heimbfurunge, weil vnser keiner, desgleichen andere erliche leute, so vns zu sulcher behuff hetten zugeordnett vnd deren wir mechtig hetten werden konnen, mitt ziehen kan, geschehen wirdett, sulchs wollen wir e. 1. selbst zuerwegen freundtlich heimbgestelt haben. Wollen demnach bey e. 1. nochmals freuntlich gesucht vnd gebetten haben, do es muglich, e. 1. wolten die sachen dahin freuntlich befurdern, das die zeit der heimfurung noch ein zeitlang eingestellett werden mochte, damit vnserer geliebten wasen heimbfurunge vmb souiel stattlicher verordnett vnd ausgerichtett werden konte. Wolten wir e. 1., deren wir freuntlich zudienen willig, nicht vorhalten. Datum Hertzberge den 27 Julij anno etc. 68. Von Gotts gnaden Wolffgangk vnd Philips, gebrudere, hertzogen zu Braunschweig vnd Luneburg. Bagpaa: Die fursten zu Grubenhagen ann herzog Wilhelm zu Luneburg. 196. 1568, 18 August. Vnnser muterliche trew vnnd alles liebs zuuorn. Durchleuchtiger furst, freundtlicher hertzlieber sohnn. Wir mogenn e. 1. muterlich nit bergenn, wie das gestrigs tags die furstenn zu Gruppenhagenn jre statliche gesandtenn alhie gehabt vnd mit das allerhandt eingefurter entschuldigung vffs vleisigst suchenn vnd bittenn lassenn, wir nebenn vnserm sohn h. Hanssenn woltenn zufriedenn sein, das das frewlin auf denn xix Septembris ietzkunfftig alhie moge eingepracht werdenn, so solte demselbenn ohne alle hinderung wirckliche volge geschehenn. Vnnd obwol solichs nit anhe geringe beschwer vonn vns zugangen, wie e. l. vernunfftiglich zuermessenn, so habenn wir doch darein gewilligt vnnd bittenn daruff gantz freundtlich vnnd muterlich, e. l. wolle jrem armen doch trewhertzigenn bruder zu besondern ehrenn zu dem ehrntag erscheinen vnnd vnns disenn willen thun. Grosser liebe vnnd trew kan vnns e. 1. vf dismal nit erzeigenn, vnnd begern solichs in muterlicher liebe hinwider zuuergeltenn. Wir mogenn e. l. auch muterlich nit verhaltenn, das der churfurst zu Sachssen einen gesandten hieher schickt, wölicher albereit vfm weg ist, Abraham Bock genandt, der e. 1. brudern dem breutigam vf diser hochzeit die noturfft redenn soll, vnd ist sunst auch noch einer von jrer 1. verordnet, der sonderlich abgeschickt wirt wegen des churfursten der hochzeit zu ehrenn beyzuwonen. Weil nu die zeit herzugeht, vnnd ob wir gleichwol e. 1. freundtlich gemut gerichtet wisszen zu aller freuntlichen befurderung, so biten wir doch freuntlich, e. 1. wolle hiemit jrem stathalter Heinrich Rantzow schrifftlichen befelhenn, wes er sich so wol der vergleitung als der auspeutung halb zu Olsenburg vnd Flensburg verhaltenn