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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 3.pdf/139

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211. 1569, 14 Oktober. Vnnser muterliche trew vnd was wir mehr ehren, liebs vnd gutts vermugen zuuorn. Durchleuchtiger furst, freundtlicher geliebter sohnn. Wir habenn e. l. sohnlich schreibenn bey vnserm diener empfangen vnd vernommen. Thun vns e. 1. sohnlicher zuneigung halb muterlich bedanckenn, haben auch mit einem besondern freundtlichen verlangen gern gehört, das e. l. noch in frischer gutter gesundheit sein. Der allmechtige Gott wolle solichs hinfurter mit gnadenn gebenn vnd einen bestendigenn Christlichen fridenn verleihenn, wolichs wir von seiner Gottlichen allmechtigkeit demutiglich bittenn. Wolicher gestalt es nu der liebe Gott mit e. 1. brudern gemahl mit erledigung von weiblicher burdin gnediglich geschickt, dasz werdenn e. 1. ohnzweifelich aus seiner 1. schreibenn vernemmen, vnd wir mogen e. 1. nit bergen, weil hertzog Julius zu Braunschweig vns zugesagt, s. 1. wolte vf erfordern zu der kindteufin sambt sr. l. gemahl erscheinen, so haben wir se. l. wie nit weniger hertzog Wilhelm zu Luneburg vnd sunst andere furstinnen etc. mer gefordert, habenn auch gar kein zweifel, herzogk Julius werde nit ausenpleiben, vnd darumb bitten wir e. l. als den freundtlichenn geliebtenn sonn mit besonderm vleis vnd muterlich, e. l. wolle vns den freuntlichenn willenn erzeigenn vnd vor jre personn auch gewislich kommen, damit wir vns allerseitz vndereinander in freundschafft ersehenn, sprechenn vnd erfrewenn konnen, wie vns dan hertzog Julius zuerkhennen gebenn, das s. 1. insonders begirig sich einest mit e. 1. veterlich zuvnderredenn. E. 1. sol vns auch eigentlich glaubenn, da wir an e. l. zukunfft am wenigsten gezweifelt, das wir gemelte herrn vnd freundt nit gefordert hettenn. E. 1. wolle ja nit ausenpleiben, darumb bitten wir nochmals gantz muterlichen. Vnnd weil wir also an e. 1. freundtlicher willferigkeit kein misuertrawen haben, wollen wir das vberig sparenn, bis wir zusamen kommen, vnd e. l. als denn freundtlichen geliebten sonn dem schutz vnd schirm des allmechtigen treulich befelhen. Datum Coldingen den 14ten Octob. ao 69. Dorothea. Dorothea vonn Gots gnaden koniginn zu Dennemark, Norwegen, der Wenden vnd Gottenn etc. Original paa Papir med Udskrift til Kongen og Segl (det Danske og det Saxiske Vaaben) i rödt Vox. Paa fire indlagte Sedler: Freundtlicher geliebter son. Wir haben zu gefattern gebettenn herzog Julius zw Braunschweig sambt seiner l. gemahl, herzog Wilhelm zu Luneburg sambt s. 1. gemahl, hertzog Julius zu Braunschweig schwester, namlich die furstin zw Munsterberg widtwe, herzog Wolffgang zu Braunschweig etc. vnd hertzog Philipsz zu Braunschweig gemahl etc. So wollen wir alt hertzog Hanssen zu Holstein auch bitten.