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einer, wider Deutsch nach Wellisch, douon komen, wenn es haben nicht mehr denn eyn halbe dage reisze von yn xij tauszent guter Deutscher knechte mit einer grossen sumen Spanniolen gelegen, vnd wenn die an komen weren, hetten sie grosse ebentewer gestanden. Als aber die Schweytzer erstlich auff gebrochen vnd die Deutschen knechte do das geschutz geredt, haben sie mit den Frantzhosen dasselb mit sich genomen, do sie aber an die Schweytzer wider komen, haben die an ire bezcalung das geschutze zcu sich genomen vnd in Soffoien vff eins des hertzogen slosser bracht, do bey zcu vorwaren vj hundert Schweytzer gelassen, den der hertzog von Borbon mit viij ader x tausent geuolget, zcu yn ins slosz geuallen, die Schweytzer alle erstochen vnd das geschutze gantz genomen, vnd als sie sagen, szo seins wol zewey ader drey vnd xl stucke gewest. Die Schweitzer wollen das geschutze vom hertzogen von Soffoyen wider haben vnd sagen, sie habens jm zcuuorwaren in sein haus gethann. Die Sweitzer haben ir geschicktenn am hoff vnd wollen sich entschuldigen, es sie ir schultt nicht, szonder des ammerals, der ist ader noch nicht komen; was douon wirt weisz man nicht. Die Sweitzer sagen selbst, der konig ist yn iiij mal hundert tausent kronen schuldig vnd luge nur, das er sie bezcale; auch sagt man, der konig lasz yn sagen, er wolle sie erbarlich bezcalen. Die sage ist, der hertzog von Borbon trucke nach vnd sey gereith in Franckreich vnd Prowantz, dor vmb auch der ammeral mit dem obrichen kriges volke bey Leon vnd auff den frunttiren ist ligen bliben, dem der von Palisz zeugeschicket, den aus allen orten von Franckreich dagellichs allenthalben volk zcu zceucht. Der babst lest reithen nach Spanien, Franckreich vnd Engellandt vnd braucht sich vast vmb fride zcu machen, wasz gescheen wirt, mack man horen. Die gmeyne sage ist im Wellischen vnd Deutschen lande, der keyszer werde kortz gen Rome komen vnd sich do kronen lassen. Andere newhe gezceiten wissen wir nicht, denn ein grosse stat Troy in Schampanien ist gebrandt; die sagen, das es die Burgundischen gethann haben, dor vmb alle Deutschen in Franckreich, wo sie reithen ader gehen, grosse ebenthewer stehen mussen, den ider man saget, das sein fewer jnleger. Dem hertz[og]en von Gellern ist auch Pommel in drey ader vier dagen gantz vnd al bis auff ij heuser na auszgebrandtt. Sunst wissen wir nicht newsz, sonder konden wir e. k. mt., die wir Gotte jn gluckseligem regimente zeu lange zceiten zeubehalden beuelen, gehorsamlich dinen, weren wir stets gantz willig. Datum Ach jpso die visitacionis beate Marie virginis anno dominj 1524. E. k. mt. gehorsame Mathias Brandt. Diderich von Reidtt. Original paa Papir i Geheimearchivet. Sammesteds opbevares ogsaa, foruden endel Breve fra Frants I til Frederik I som Hertug, det 19 Maj 1518 mellem dem sluttede Forbund (Original paa Pergament med 16*