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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 3.pdf/76

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vnd vertragen, auch bestendige freuntschafft zwischen beiden jren liebdenn den königen gestifftet werden, wie dan solchs sein den aus vnserem vorigem schreiben vngezweiuelt vernommen. So ist es auch Godt dem erkenner aller hertzen wol bewust, vnd konte vns noch itz liebers nicht beiegnen, dan das es nochmals geschehen mochte, wie wir auch zu Godt hoffen vnd bitten, das ehr es gnediglichen also schicken wolle. Wan dan der hochgeborn furst vnser freuntlicher lieber son her Magnusz bischoff etc. leider auch in das spiel vnuersehentlich als ein junger mensch geraten, aber dannoch seine lden dem konig zu Schweden nichts tetlichs, das vns bewust, bewisenn, aber von seiner 1. kriegsvolck mercklich beschediget, auch eins teils der land vnd leute seiner stifft abgedrungen worden, so wollen wir vns freuntlichen versehen, das sein den wider gemelten vnseren son herzogen Magnussen nicht konne so gar verbittert sein noch vrsach haben jhnenn weiter zubeschweren noch beschweren zulassen, sonder viel mehr geneigt sein werde jhme nicht allein sein abgedrungen landt vnd leute wider einzustellen, sonder jhnenn auch mit schutz vnd freuntschafft weiter zubefurderen, wie ehr sich auch wider jegen sein 1den aller gepur erzeigen solle. Vnd damit sein den zuspuren, das vnser son herzog Magnus nicht gemeint etwes veintliches noch tetliches wider sein den furzunemen, sonder vielmehr seiner Iden gunst vnd freuntschafft begeret, so haben wir so viel vermercket, da es der Almechtig also versehen hette, vnd sein 1. jhme gonnen wurde, das ehr seiner den schwester die freulein zu seinem ehelichen gemahlen begehren vnd nemen wolte. Wan wir dan bedencken, das der Almechtig mehrmals grosse krieg vnd vnwillen durch solche Christliche mittell gestillet vnd aus veinden freunde gemachet, welches viel mehr in dieser geringen sache zwischen seiner den vnd vnserem son herzogen Magnussen geschehen kan, vnd wir dan auch beider seits nicht vnzeitig achten, das eine solche Christliche ehe zwischen beiden gemelten personenn gestifftet werde, wir auch der freuntlicher zuuersicht, es werde hochermeltem könig zu Schweden auch nicht misfellig sein, vnd seiner 1. schwester jhrem angebornen freunde vnserem sohn herzogen Magnussen so lieb vnd lieber dan einem anderen gonnen, so haben wir als die mutter von wegen gedachtes vnsers sons solches zusuchen nicht vnderlassen wollen vnd thetten derhalben freuntlich bitten, das sein l. wolte jhre schwester die freulin son herzogen Magnussen in betrachtung freuntlicher verwantnus vnd vnsers sons freuntliche zuneigung zu einem ehe gemahl gonnen, zusagen vnd geben, auch alle tetliche handelung seiner 1. kriegs volckes abschaffen vnd jme die abgedrungen land vnd leute wider ein andtwurtten lassen vnd jnen darbei schutzen, auch seiner 1. schwester mit heiratgelt, schmuck vnd anderem, wie den anderen schwesteren widerfahren ist, koniglich versorgen, wie wir nicht zweifelen, sein l. one das geneigt sein werden, so wirdet sich vnser son auch widerumb aller gepur vnd dermassen iegen vnserm III B. 1 H. (1861). 2