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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 3.pdf/80

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trawenn zwischen beiden ewern liebden vnd derselbigen reichen, landen vnd leuten wider gepflantzet wurde, wie wir auch noch nichts hohers vf dieser erden begehren, vnd woll zeit were, das beide ewere liebden bedechten, das bereit leider schaden gnug geschehenn, vnd sich kein teill grosses gewinst vnd obsigens zuruemen, ja pillicher der vergangen geschichten zubeclagen vnd nuhnmer zubedencken hat, dasz der ausgang des krigs, vnd wehr entlich obsigen mochte, in grossen zweiuell stehet, zudem der grosse schade vnd verderbe, so weiter vber landt vnd leute gehen wurde, auch zubehertzigen. So sein wir auch eine kurtze zeit auf erden vnd mussen dan daruon vnd alles hinder vns lassen, vnd dan ewiglich in ewiger freude vnd herligkeit oder ewiger pein vnd schande leben werden, nachdem ein jeder hie gehandelt hat vnd vor Gottes gericht stehen wirdet. Darumb were gut, das in zeit der gnaden von dem, das vnfuglich, abgestanden, frid vnd rw den beiden reichen Dennemarck vnd Schweden widergepracht vnd die konig derselbigenn als die negste blutuerwanten widerumb in einigkeit vnd gut vertrawen vnd nachperschaft gesetzt wurden, das wurde Godt gefellig, den vnderthanen der reiche trostlich, denn herren rumlich vnd zu aller wollfart dienstlich seinn. Welcher gestalt nuhn solches mochte zuuerhandelen sein, dartzu befinden wir vns wol zu schwach vnd vnuerstendig, aber dannoch sein wol eher wichtige sachen durch frawens personen, sonderlich negstuerwanten, wie wir dan beiden e. 1. zugethan sein, zu gueten wegen gebracht worden. Do dan e. l. vnsere freuntliche vnderredung leiden konten, wie wir vns zu e. 1. freuntlich versehen, so weren wir Godt zu ehren vnd denn reichen beiderseits zu frid vnd wolfart vnbeschwert vns der gutlichen handelung jm namen Gottes zuundernemen, der gentzlichen zuuersicht, vnser geliebter son der könig zu Dennemarck werde vns als der mutter solches auch nicht weigeren, vnd vns sonlichen gehor vnd zu aller pilligkeit folg geben. Vnd wollen vns versehen, das keiner des anderen reich und lande begeren, wie auch e. 1. sich in jhrem schreiben erkleren. Derhalben were auch der sachen desto leichter zuhelffen, das ein jeder bei dem seinen, das jme Godt gegeben, pleiben, vnd was einer dem anderen an landen, vestungenn vnd heusern abgenomen hette, dem andern wider folgen liesse, vnd so sich nachperliche jrrungen erhieltenn vnd furder zutragen wurden, dieselbige vf ein antzall beider reiche rethe hingestalt wurden. Weil dan beider seits schaden geschehenn, also das nicht grosser vnderschidt sein möchte, so were solches, wie auch sonst in sollichen kriegs sachen vnd zwischen hohen potentaten vnd andern kriegshern gepreuchlich, vmb mehrer freuntschafft willen jegen einander zuuergessen vnd Godt zu bitten, das ehr die erlitten schaden durch seinen segen erstatten wolle, wie solches vnd was darbei weiter nötig (sein) konte, bestendiglich abgeredt vnd verwaret werdenn. Das aber e. 1. schreibenn, das vnser lieber son der könig zu Dennemarcken,