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so offt wir oder andere die sachen zuuergleichen geschriben, alsbalt daruff etwes vnfuglich jegen e. 1. furgenomen habe, daruff mogen wir e. 1. nicht bergen, das vnser son von vnserem wolmeinlichem schreiben, als wir an e. 1. haben ausgehen lassen, nichts gewust, derowegen auch sein 1den derhalben nichts desto mehr furnemen konnenn, wie wir auch gleicher gestalt von keinen coadiutoren, dauon e. 1. schreiben meldet vnd vnserm sohn zugeschickt sein sollen, wissen. Solches haben wir e. l. aus Christlichem vnd freuntlichem bedencken hinwider nicht mögen vnangetzeigt lassen, freuntlich bittende diesz vnser schreiben nicht anders, dan das es aus Christlichem getrewem hertzen, Godt zu ehren vnd beiden eweren liebden vnd jren reichen zu guetem geschehen, zuuermerken, e. l. widerbeschriben andtwurt bittende, vnd befehelen dieselbigen Godt dem almechtigen. Datum Zell am 15ten Septembris anno etc. 66. Von Gottes gnaden Dorothea etc. An konig zu Schweden. Paategning: Copej so die koniginn etc. an den Schweden zuuberschicken fur gutt angesehen, aber es ist jr heimbgestelt gelassen. Samtidig Afskrift. 160. 1566, 4 Oktober. Denckzettel was der ernuest ehr Dirich Ber von wegen der ko. w. zu Dennemarcken an derselben geliebten sohn die ko. mtt. zu Dennemark etc. werbenn soll. Erstlich neben muterlichem grus anzuzeigen, das vnnotig sey zuerhalen, wie treulich es jre ko. w. gemeint, damit der ko. mtt. gedey vnd wolfart durch den lieben friden erhalttenn, zanck vnd hader jn disem jetzigen schedlichen krieg gestilt vnd abgestelt werden mochte. Es wollen allein jre ko. w. jrem geliebten sohne der ko. mtt. vfdismal in geheimb durch ern Dirich Ber erinnert haben des schreibens, so der konig zu Schweden an jre ko. w. gethan, darinnen jnsonderheit gemeldet, das jn befrembde, das die ko. w. dasihenig bewein, so sie wol endern konne etc., nebenn anderm anhang etc., daraus man vermerckt, das es allein an jrer k. w., als die vmb friden viel sucht vnd nichs ausrichte, mangle. Vnd obwol jre ko. w. das ir dabey gethan vnd mit gutem gewissen numer wol stil sitzen mochte, wie es am tag ist, so wolten doch jre k. w. vor jrem ende, wolichs in Gotts henden steht, dannocht nichs liebers sehen dan jhren lieben sohn die ko. mtt. sambt derselben vnderthonen in frid vnd ruhe, derhalben, vnangesehen das zu zeitten angebottner dienst in vnwurden, wollen jre ko. w. sich nochmals erpotten haben vf beger alles dasihenig zu thun, was zu der ko. mtt. vnd der-