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selben reich selen heyl, gedey vnd friden zugelangen, vnd sich kein beschwer der wege oder anderer sorgfeltigkeit halben abhalten lassen. Dan wie jre ko. w. die ko. mtt. von jugent vf geliebet, also ist das muterlich hertz noch vnuorruckt, Got geb allein, das jre ko. mtt. guten raht volgen wolte. Hertzog Magnusz halben ist ern Dirich Bern, als derselben orter gelegenheitt weist, von der ko. w. auch befolhen worden, jrer furstlichen gnaden beschwer der ko. mtt. zuentecken, nemlich vnder anderm, das sie nichs in Liffland haben, vnd wie jderman sagtt, jr vaterlich erbtheil vmb sunst hingeben, wolicher erbarmlichen anzeige, so der ko. w. als der frawmuter, Walckendorffs vnd anderer mangel halben, fast teglich vorkhomen, so vil sein, also das wa gleich dieselbige vberschicktt vileicht nicht gelesen wurden, derhalben der ko. W. bitt ins gemein allein dergestalt ist, das Walckendorffs regierung abthun vnd man hertzog Magnusz mit dem seinen gewehren lassenn wolte, dan es gibt es die vernunfft mit, das es der ko. mtt. zu Dennemarck vbell gefallen wurde, wan hertzog Magnusz jn jrer ko. mtt. gebiett regiren solte. Also auch versicht sich die ko. w. muterlich, wan die ko. mtt. sich der gleichmesigkeit erinnere, sie werde sich den geliebten bruder ertzaigen, hertzog Magnussen jre arme stifft, daruor sie alles vaterlich erbtheil abgetretten, einreumen vnd die regirung vf Ozel abtretten, dan es in die lenge der gestalt je zuerbarmen wer. Vnd wie jre ko. w. all jrer lieben kinder, als die vnter einem hertzen gelegen, vfgehn vnd guts ins gemein betrachten, also kan jre ko. w. nicht ablassen zugedencken, wie doch jrem armen sohn hertzog Magnussen, als der fast von jderman verlassen, doch zuletzst geholffen werden mochte. Demnach wollen jre ko. w. derselben geliebten sohne der ko. mtt. zu Dennemarck durch ern Dirich Ber hiemit vnuerhalten nicht lassen, das jre ko. w., wie hertzog Magnussen mochte aus disem ellend kommen, bey rw vnd frid bleiben, nit wenig sorgfeltig sein vnd darumb allen muglichen vleis anzukheren bedacht, vnd vf allen ausgang aber begern jre ko. w. die sachen nach jrer weiblichen einfalt dahin zurichten, das es der ko. mtt. zu Dennemarck ohne schaden sein soll. Dan all jrer ko. w. geliebten kinder nutzes zubefurdern sein sie begirig. Vnd sol ehr Dirich Ber von wegen der ko. w. der ko. mtt. viell gluck vnnd heyls wunschenn etc. Datum Arnsberk den 4 Octob. anno etc. lxvj. Dorothea. Original paa Papir med paatrykt Segl i rödt Vox (det Danske og det Saxiske Vaaben). 161. 1566, 26 Oktober. Vnsern muterlichen gruss vnd was wir in ehren liebs vnnd guts vermugen zuuor. Durchleuchtiger furst, freuntlicher lieber sohn, wir werden verursacht vf dismal widerumb vnsere eigne botschafft bey e. l. zu haben. Dan nachdem verstanden, das e. 1. Heinrich Rantzaw, dem stathalter, das closter Holm closter, dasselbig von vns