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SO aus dem Ripper stifft vnd dises orts her, zu e. 1. besten hieher angebracht wirt, muszen soliche boszleut alhie hinweg schiffen, also das es e. l. hochster schade mit wer, da man der boszleute von hier entrahten solt. Derhalbenn thun wir e. 1. den lieben sohn vfs das freundtlichst bitten, so ersuchen e. l. die arme burger alhie vfs vnderthenigst, e. 1. wolle freundtlich vnd gnedigst zufriden sein, das gemelte burger vf dismal kein boszman auch keinen balbier, dan dero gar keiner vnder der burgerschafft ist, ausmachen durffen, sonder vmb diser vnser bit willen mogen verschonet pleiben. Daran erzeigt e. l. sich gegen vns den lieben sohn, jn muterlicher freundtschafft hinwider zu beschulden. Aber zu den zimmerleuten werden vnsere burger raht suchen vnd dieselbige vberschickhen. Wir biten e. l. vmb ein gut antwort, vnd befelhen dieselb hiemit Gots schutz. Datum Coldingen 4 Marcij ao. 67. Dorothea. Dorothea von Gots gnaden konigin zu Dennemark etc., widtwe. Original paa Papir med Udskrift til Kongen og Segl i rödt Vox (det Danske og det Saxiske Vaaben). 168. 1567, 23 Marts. Was wir in muterlichen trewen ehr, liebs vnnd guts vermugen zuuor. Durchleuchtiger furst, freundtlicher geliebter sohn. Wir haben e. 1. schreibenn bey zeigern jrem jungen empfangen vnnd vernommen, vnd thun vns vor die gute befurderungk zu annemmung neunzehenhundert taler in klipling freundtlich bedanckenn. Begern es muterlich zubeschuldenn, vnd weit von vns, das wir vndancknemig sein vnd, was vns e. 1. erzeigt, nit zu gutem gefallen annemmen, viel weniger lust habenn solten vnder e. 1. vnd jrem freundtlichenn liebenn brudern hertzog Hanssen vnwillen anzuspinnen. Vns als der muter kan viel mer kein grossere freude vf diser erdenn geschehenn, als wan wir all vnsere liebe kinder in gutem frieden vnd freundtlichem willen gegen einander erfaren, wie sich dan e. l. sonlich zuerinnern, was wir aus trewhertzigkeit vnd zuerhaltung bruderlichen willens hertzog Magnussenn halbenn gethan. Das wir aber jm Sonderburger lehenn als in Alsen vnnd Sundewitt ein probst gesetzt, jst aus Christlicher guter meinung hergeflossenn, dan der vorige probst ist alt, kranck, zu dem vngelert, vnnd hat vns vfs vnderthenigst vmb vrlaub gepetenn, vnnd sein die kirchen, wie iederman weist, gantz vbel bey seinen zeiten regiert wordenn, diser ietzige probst aber, der ohne das ein prediger jm lehen ist, gelert der reinen lehr vnnd von meniglich seines wandels vnnd lebens wol gelitten, also das wir verhoffentlich ya nit vbel gethon. hat sich der bischoff jn Funen auch nit zubeklagenn, weil jme an dem, was er bisher von gemeinen kirchen gefordert, vf dis jar nichs abgangen, ob er wol zum wenigsten darumb thut. Vff Arr aber, wie e. 1. anderst berichtet, haben wir keinen probst gesetzt. So