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zusagen yn kein concilium zw wylligen, es were dan gut vnd general; denselben worten solten wyr also glewben, dan er kondte solchs nicht yn die schryfth der bundtnus bringen lassen. Belangende den letzten artikel begerte koe mat. die gleicheit, dan wolten vnser gnedigsten vnd gnedigen herren viele haben, so solten sie auch viel dar gegen thun, es were nun an gelde oder an leuthen. Vnnd hat also dise beide artikel vasth frembde angezogen vnd gesagt, das es vngewontlich solchs jn bundtnus zw bringen. Wo wyr nun von solchen artikelen gedechten abzustehen, so hette er beuelh auff andere gleiche mittele myth vns zuhandelen, wo aber nicht, so mochten wyr gen Mulin dem kunige nach volgen, dan er auff den vall myth vns zuhandelen keinen weitern beuelh. Dar auff wyr vnns gegen gedachten presidenten haben vernhemen lassen: was erstlich die entschuldigung des aufhaltens belangete, weren wyr zw frieden; das nun die koe mat. nochmals bedacht were, verbundtnus vnnd freuntschafth mith vnsern herrn zumachen, des theten wyr vnns vnderthenichst bedancken; so viel aber weiter die zwene artikel belangete, were es nicht on, wyr hetten wyssens, das sich die koe mat. des letzten, nhemlich des gelts halben, etwes beschwert gemacht, aber so viel das concilium belangete, hetten wyr vber die vorigen zugesagten bescheidt gleichwol beschwerungen, das der solt nun mals disputerlich vnd wegerlich gestalt werden; dan ein mal were war, das wyr von ko mat. egener person gehort, das sein mat. jn kein concilium willigen wolte; zw dem so hette vns dar vber sein mat. durch den secretarien Bayardt zw Tarrascon gewys antzeigen lassen, das die koe mat. an dem selben artikel zufrieden vnd des mith vns einig, vnd der selbe hette albereit seine volstreckung erlanget, wie er dan solchs dem kayser vnd bapsth abgeschlagen, auch die signature, so yre mat. den geschickten, so vnlangesth bej yr zw Mulin gewesth, solchs klerlich mith brechte. Zw dem so hetten auch seine angezogene argument bej vns nicht das ansehen, das sie dem kunige bedencken machen solten solchen artikel jn ein schriftliche confoederation zubringen, die weil er doch zugesagt, das er das selb der gestalt nicht willigen wolte, dan durch dys zusagen were er albereit obligirt, vnd kondten seiner mat. der halben die verweis, so anderst die selben etwes, gleich als woll furgezogen werden, als were es albereit jn schrifth bracht; die schryfth were auch nicht von der substantz der obligation, sondern allein zw gewissem vnnd vngeuerlichem behalt vnd antzeigung. Vnd die weil wyr nun jn worten der sachen einig sein wolten, so trugen wyr befrembdung, worumb solcher artikel jn das verbuntnus schriftlich nicht solt bracht werden. Zw dem so stritte wider das andere argument eben die selbe vrsach, die weil es der kunig zugesagt vnd bewylliget, das er albereit dar jnne contrahirt; auch so pflecht man sonderlich nach gelegenheit diser sachen jn solchen hendelen nicht so hoch die scherpffen der rechte zugebrauchen, sondern man thete myth gutem glauben trewlich vnd vngeferlich handelen. So were