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myndiger Berckentin til at erklære, at den Udrustning, Danmark for sin egen Sikkerheds Skyld har paataget sig, i Tilfælde af Kronprindsens Valg strax kunde ventes brugt til Bedste for Sverig. For fuldstændig Tydeligheds Skyld fandt Berckentin det rigtigt officielt at give den Svenske Regering Meddelelse herom d. 27 Febr. gl S. (se Rel. af 1/12 Marts), hvilket Christian VI fuldstændig billigede ved at gjöre Palmstierna en tilsvarende Meddelelse d. 17/3. Da Conference-Protocollen ikke strax havde kunnet gjöres færdig til at forelægges for den sekrete Deputation, mente Grüner 11/22 Febr., at Valgsagens Afgjörelse först vilde falde i den næstkommende Uge. 33. Relation fra Berckentin 1743, 26 Febr. Allerdurchlauchtigster, grosmächtigster könig, allergnädigster könig und herr! Weil mir der Englische ministre gestern bey hoffe sagte, dasz er heute abend seinen vor etlichen tagen erhaltenen courier abfertigen wolte, und er mir diese gelegenheit zu einsendung meiner etwa habenden depechen offerirte, so habe ich mich derselben bedienen wollen um damit gegenwärtigen allerunterthänigsten bericht abzustatten. Besagter Englische ministre kam am vergangenen sonnabend als den 23 febr. st. n. zu mir und sagte mir, dasz er von seinem hoffe die ordre erhalten, sich in dem hiesigen successions-weesen tranquille zu halten und nicht wieder unsere absichten zu arbeiten, dem er hinzufügte, dasz das alhier ausgebreitete und von mir am 10" hujus st. n. dem geheimen rath von Schulin einberichtete gerücht ungegründet, und er selbiges an denen örthern, wo ich es verlangen würde, zu contradiciren bereit wäre. Er erzehlte mir hiernechst, dasz er in der frühe zu einer conference mit dem graffen Gyllenborg und Tessin sey eingeladen gewesen, in der man von ihm habe wiszen wollen, auf welche arth Engelland Schweden zu einen reputirlichen frieden mit Ruszland verhelffen könne, worauf er ihnen in generalen terminis geantworthet, dasz wann Schweden sich nicht von Franckreich, so nichts als krieg und unruhe in Europa anzuzünden und zu unterhalten intendire, wolle leiten, sondern eintzig und allein auf Engelland verlaszen, so seye selbiges im stande jhnen zu einen reputirlichen frieden mit Ruszlandt zu verhelffen. Jn der zeit dasz der Englische ministre mir dieses nebst ein und anderen umständen von denen hiesigen angelegenheiten, auch die discourse, die er mit dem könig über die Hessische succession gehabt habe, erzehlte, wurden wir in der unterredung durch die ankunfft des Heszischen raths Wennings interrumpiret. Dieser that mir, nachdem der Englische ministre weggegangen war, einen antrag, den ich um so viel weniger vermuthete, als der könig aus dem protocoll der mit mir gehaltenen conference ersehen hatte, weszen ich mich in ansehung der succession für jhro königl. hoht. den cronprintzen geäuszert. Gleichwohl liesen jhro maytt. der könig mir durch besagten rath sagen, dasz, nachdem sie aus London die angenehme nachricht erhalten, dasz ew. königl. maytt., fals ich nicht alhier für jhro königl. hoht den cronprintzen reüssiren solte, geneigt wären sich für einen printzen aus dem hausze Hessen zu interessiren um die hiesige wahl in deszen