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gäntzlich hinfällig werden und sich auf den vorigen vor uns vortheilhaften fusz wiederum einleiten würde. Was diejenigen maasz-reguln betrift, welche dem bauer stand ferner an die handt zu geben, so genehmigen wir allergnädigst dein hierüber geäuszertes allerunterthänigstes bedencken, dann da die hofnung verlohren scheinet, dasz annoch einer von denen dreyen übrigen ständen diesem stand in seiner meynung beytrete, folglich die pluralität vor dem bischof auszufallen scheinet, so vereinigen [sich] allzuviele bedencklichkeiten die hauptsache mittelst einer revolte derer bauren durchtreiben zu wollen, angesehen diese leute ohne chefs, gewehr und resource, folglich ohne ordnung und anführung, und diejenige troupes, welche wir zu jhrer unterstützung könten einrücken laszen, weder einige festung noch nöthige magazins vor sich finden, auch leicht vorauszusehen, dasz Rusland die wahl des bischofs zu souteniren ebenmäszig alle seine macht zu land und zu waszer würde anwenden und die drey übrigen stände in jhrer getroffenen wahl kräftig unterstützen laszen. Inzwischen so lange die sache noch in gegenwärtiger crisi und nicht zur gäntzlichen decision gekommen, scheinet nöthig zu seyn, umb den bauren stand in seiner guten disposition beyzuhalten und in denen neben absichten allen möglichen nutzen davon zu ziehen, jhm hierüber noch keine förmliche erklährung zu thun, sondern selbigen alleine zur beständigkeit und noch so viel geduld anzumahnen, bis das ultimatum von Abo einlaufe, und die drey übrige stände zur würcklichen wahl und proclamation des bischofs schreiten wolten, weilen in solcher zeit annoch dergleichen incidents sich ereignen könten, welche die sache solcher gestalt verändern mögten, dasz man zu einigen extremitäten zu schreiten nicht uhrsache haben dürfte, wobey mann alles ernstes bedacht seyn würde, dasz, wie auch der ausfall derer sachen sich ereigne, ihnen genugsahmer schutz und sicherheit gegen alle verfolgungen und unterdrückung geleistet werden solle. Wornach etc. Af Kopibogen, Schwed. Wahl-Sache betreffend, oversendt d. % til Berckentin tilligemed et Brev fra Schulin. 31 Maj 11 Juni' Grüners Svar, Relation af omtaler først, at der fremdeles indløber Paalæg til Rigsdagsmændene fra deres Vælgere i Provindserne og tilføjer: : «So bin ich bey sothanen umbständen etwas embarrassiret. Dann ich habe verschiedenen meine ostensible ordres : vom 18 Nov. n. s. des jüngst verflossenen jahres lesen lassen und dadurch zu der genommenen resolution bey s. königl. hoh. dem cron-printzen feste zu halten gröstentheils anlasz gegeben, wegen der an den ambassadeur:| letzthin ergangenen allergnädigsten ordre : aber werde ich in ansehung ein und anderer consequences |: nicht continuiren können sie in derselben hoffnung einer würcklichen hülffe allerdings zu stärcken:. Diesem nach ersuche allerunterthänigst, ew. königl. mayst. geruheten mir allerhuldreichst ordre dahin beyzulegen, dasz : ich mich allen unvermutheten falls ohne förmblichen rappel nach Dännemarck begeben möge, welches ich dennoch ohne vorgängigem consens des ambassadeurs nicht thun werde.» :| I sit Brev af samme Dag undrer Berckentin sig over dette Forlangende af Grüner, der nu imidlertid har sat sig denne Tanke i Hovedet og maaskee helst bør føjes, da han dog alligevel neppe vil benytte Tilladelsen. D. 17 underretter Schulin Grüner om, at hans Ønske var bevilget dans le cas d'une necessité urgente, og gjør ham tillige opmærksom paa, hvorledes Ingen vilde kunne forsvare nu at tilraade Kongen at slaae til, da man alene havde Bondestanden at lide paa. - V B. 5 H. (1875). 44