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Side:Aarsberetninger fra Det Kongelige Geheimearchiv, indeholdende Bidrag til dansk Historie af utrykte Kilder. Vol. 5.pdf/431

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19 Original, modtaget d. 7. I en Skrivelse til Schulin af s. D. fortæller Berckentin, at den Svenske Konge netop i dette samme Øieblik har sendt ham officiel Underretning om Underskrivelsen af Fredspræliminærerne. Ordføreren Erik Wrangel syntes at være noget forlegen ved sit Erinde, forsikrede, at kun Nødvendigheden havde foranlediget Antagelsen af Hertug-Administratoren, medens ellers hele Landet var stemt for Kronprindsen af Danmark, og haabede, at den gjensidige gode Forstaaelse mellem Danmark og Sverig maatte blive urokket. Berckentin svarede, at han ikke havde formodet andet, end at Kronprindsen maatte blive valgt, eftersom hans Valg jo netop var fastsat til at skulle finde Sted idag, med mindre Freden forinden skulde være afsluttet paa Grundlag af det opstillede Ultimatum Men nu vidste man, at Præliminærerne udover dettes Ordlyd opgave baade en Deel Land og Fordringen paa Danmarks Skadesløsholdelse. Om at blive tilbagekaldt beder ogsaa Grüner i sin Relation af s. D., hvori han forøvrigt dels inderlig beklager Udfaldet, zumahlen in dieser gantzen negociation keine menschliche mühe und sorgfalt gesparet worden, dels antyder en Fremtid, hvori Kongen af Danmark støttet til sin Hær og det menige Svenske Folks Troskab vil kunne gjøre sig til Mester i Sverig. dab toid pad tingidat nov noh oh yes mind Relation fra Berckentin. lo inox 1743, 5 Juli. dons Allerdurchlauchtigster, grosmächtigster könig, allergnädigster könig und herr. Aus meiner mit dem am verwichenen dienstag respedirten courier abgestatteten allerunterthänigsten relation werden ew. königl. maytt. des mehrern allergnädigst ersehen haben, was sich bey dem gewaltsamen einmarch einiger tausend Dahlkerls allhier zugetragen. Ob man nun zwar gehoffet, es würde mit diesen leuthen zu keinen weitern extremiteten kommen, sondern selbige in der güte ihren rückweg nehmen, zumahlen man sie auf alle arth und weisze zu besänfftigen gesuchet, wie ich mich dann selbst rühmen kan, dasz ich denen, die hier ins hausz gekommen und bekannt geweszen, die üblen suiten von ihrem betragen vorstellen, und dasz sie dasjenige, was sie etwa vorzubringen, schrifftlich bewerckstelligen, sich aber dem nechst so fort von hier hinweg und wieder nach hausz verfügen, übrigens aber in ansehung ihrer zuneigung zu jhr. königl. hoh. dem crohn-printzen sich deme, was der übrige bauer-standt desfals einmahl declariret hätte, accommodiren möchten, zureden laszen, so haben sie doch, weil sie unter sich selbst nicht recht einig sollen gewesen seyn, auch vielleicht immer ins geheim alhier von der populace animiret worden, sich anfänglich nicht sogleich dazu bequehmen wollen, endlich aber ein theil davon die sache einzusehen und zur rückreise disponirt zu seyn geschienen. Weil auch die meisten an den mit Ruszlandt geschloszenen frieden annoch beständig zweiffelten, so liesz der landmarschall einige hundert von jhnen zu sich kommen, lasz ihnen die preliminarien vor und versprach jedem eine plate und eine tonne roggen, wann sie sich denen andern ständen conformiren und friedlich nach hausz zurückkehren, auch zugleich einen jhnen vorgelegten schrifftlichen revers unterschreiben wollten, worzu sich diese endlich auch verstanden, nachdem jhnen zu desto gröszern beweisz des geschloszenen friedens die zurückgekommene galeeren und debarquirte mannschafft gezeiget wurde. Dem allen aber ohnerachtet und da sie doch noch immer unter sich von differenter meynung gewesen, auch