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Patenten 1596–1602 bl. 14.
Tyske kancellis Åb. brev 1596 24. avg. Nachdem bei jetzwerender gelegenheit und ankunft der eingeladenen frembden hern unter andern auch diese verordenung vonnoten, das deren vom adel jungen, knechte und ander dienstvolgk nicht heuffig und one underscheid aufu schloshof, sale und andere orter des schlosses gestattet und also den frembden und aufwartenden aller raum und platz verhindert und benommen werde, das wir demnach ernstlichen befel getan und angestellet, tun auch solchs hiemit und in kraft dieses und wollen, das niemand unserer reichs undersassen vom adel, hofjungkern und andere diener, einigen irer jungen och knechte mit sich durch die schlospforte aufs haus nemen und furen auch in deme unserer verordneten wachte, welche dieselben empfangenem befelich nach abhalten werden bei vermeidung unser ungnade im geringsten sich nit wiedersetzen sollen; idoch sol den ernsten unsern reichsräten . . . auch unsern verordneten officirern als marschalken, schengken und kuchenmeistern¹ jeden ein junge, welchen sie der wacht nambkundig zu machen, und nicht mer durchgestattet werden, auch andere jungen so sonst aufm schlos in koniglichen und furstlichen kammern, cantzleien, keller und kuchen täglich aufzuwarten pflegen, hiemit nicht gemeinet sein; befelen darauf unserm bestelten heubtman, trabanten und allen denen, so zu solcher wacht verordnet sein und werden mogen, hiemit ernstlich uber solchen unserm befelich festiglich zu halten und dagegen niemande, wer der sei, etwas zu verhengen bei vermeidung unser hohen straf und ungnade. 1 Et kort uddrag af brevet i Sæll. reg. 13, 469 tilföjer her: cantzeliforvante.
24. 1596 24. avg. (Hafniæ.) Åb. brev om stadfæstelse på Lunde kapittels privilegier, særlig på de dem 3