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KARL VERNER.
engang kunde De så i en fortsættelse behandle forholdet mellem den således fundne betoning og vokalismen. Et nyt problem vilde da endelig blive forholdet mellem den oldgermaniske og den oldeuropæiske, særlig slavlitauiske betoning, men det kan jo forbeholdes fremtiden. Kort sagt, her er en vid mark åben.“ Ermuntert durch diese zustimmung schrieb ich in Kopenhagen meinen aufsatz, wobei Dr. Thomsen mir mit rath und 'that an die hand ging. Wenn auch so das glück für einen augenblick mir zuzulächeln schien, ist doch meine stellung nicht besser geworden, sie ist wo möglich noch precärer als früher. Mit den 300 thl. habe ich die verpflichtigung übernommen etwas auszurichten. Aber mit 300 thl. kommt man heut zu tage nicht weit, schon während meines sechswöchigen aufenhaltes in Kopenhagen behufs der ausarbeitung des aufsatzes verbrauchte ich einen theil, dann habe ich über einen monat die hiesige gegend die kreuz und die quere von dorf zu dorf durchgezogen, ohne dass es mir gelang einen aufenthaltsort zu finden, denn entweder fand ich den dialekt für meinen zweck nicht dienlich, oder, wo dies der fall war, da konnte ich keine aufnahme finden. Auf diese weise schwand mein capitälchen täglich ein, und ich sehe jetzt, dass das restirende nur für etwas über einen monat ausreichen wird. Dann werde ich wieder ohne subsistenzmitteln dastehen; es bleibt mir nichts übrig als alles aufzugeben und zurück zu der provinz zu ziehen, und dann wird consistoriums geldschrank für immer für mich verschlossen bleiben, denn ich werde von meiner reise gar kein resultat haben, und doch ist die untersuchung der einzigen lebenden westslavischen sprache, die noch zum theil den freien accent bewahrt hat, für meine weiteren studien eine nothwendigkeit. Diese nahe eventualität quält