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Esz ist aber doch dadurch den Königen nicht benommen von andern Ihren pretiosis, bahrschaften und gütern, so nicht ad Domanium Coronæ gehören, sonderlich inter liberos, wegen einiger Appanagien und andern dergleichen dingen, auch von legatis ad pias causas und sonsten durch letzte Willens geschäfte zu disponiren, wie davon Besold. de success. Regia Conclus. 13 etwas anführet. In Franckreich ist die lex salica, welche firmissimum Regni Galliæ fundamentum oder fundamentalis lex genannt wird von dem Bodino 1. de Republ. c. 8 et Privilegium Coronæ, teste Marta de jurisdict. p. 1 c. 28 n. 31. Diese lex salica, wie die verior et verisimilior opinio solches bezeuget, ist im Jahr Christi 425 eingeführet und hat den nahmen von dem König in Franckreich Pharemundo, welcher cognomento salicus genannt, bekommen, wie solches vornehme Gelahrte Leute attestiren ¹). Durch diese legem salicam Regni Galliæ Fundamentalem seynd die von der Spielseiten oder weiblichen geschlechts zu ewigen Tagen von der Königl. Suecession an die Krone auszgeschloszen: salica lege, qua Fœminæ et descendentes ex iis omnino a terra salica, id est proprie Fiscali et Regia, quod patrimonium seu Domanium ipsius Coronæ est, incapaces perpetuo esse iubentur. Molinæ. allegato modo loco. Dieses Erbgesetze, so Ihr Kön. Maytt. in dero Königl. Hause einzuführen und ad seram Posteritatem zu perpetuiren gedencken, konte auch ad imitationem nicht uneben Lex Regia Fridericiana a primo Auctore. et acquirente denominiret und genennet werden. Und wie derozeit temporibus Augusti die Groszmächtige Römer lata Lege Regia in Augustum Cæsarem ejusque Successores omne suum jmperium et potestatem transferiret 2), Also haben auch die sämbtliche Proceres und ReichsRähte benebenst dem Populo Regni Daniæ in allen Geist- und Weltlichen Ständen im Reiche Dännemarck alle gewalt, Majestät und gebieth auf Ihr Kön. M. und dero Nachkommen, Männliches und Weibliches geschlechts, zu ewigen Tagen transportiret, sich deszen allen in perpetuum begeben und solches durch die guetwillig abgelegte Erbhüldigung juris jurandi religione. 1) Johann. Ferrarius Montanus in 1. 2 in pr. de Reg. jur.; Carol. Molinæ. in consuetud. Paris. tit. 1 § 26 n. 2; Didac. Covarruv. practic. quæst. 1 n. S; Azori. Institut. moral. lib. II. c. 2 vers. 11 queritur. 2) L. 1 ff. de constit. Princip. [fr. 1 dig. 1-4]. § sed et quod inst. de jure Natur.. Gent. et Civil. [§ 6 inst. 1-2]. Eademque lex imperii dicta in 1. ex imperfecto C. de testam. [1. 3. cod. 6-23].